An dieser Runde durfte ich erstmals teilnehmen, mit dem ehmaligen SPÖ-Klubobmann Josef Cap, der natürlich Wrabetz und dem „Rotfunk“ nachtrauert, Richard Lugner, der den ORF zerschlagen möchte und einer Kommunikations-und Rhetorikexpertin. Nur ganz kurz, meine Kernaussagen:
1. Kurz hat „kann“ Genierer und hat die Gunst der Stunde und die Mehrheit im Stiftungsrat genutzt.

2. Dass die Grünen mitgestimmt haben zeigt, dass diese Koalition halten wird. Die Grünen verkaufen ihre Seele für  zwei Programmdirektoren. Dass es nicht gar so nach einem abgekarteten Spiel aussieht, haben den neuen Generaldirektor noch andere, – immerhin 24 Stiftungsräte gewählt – Eine Alibiüberparteilichkeit.

3. Der noch Generaldirektor Wrabetz kann dem Neuen noch ganz schön in die Suppe spucken. Er amtiert bis Ende Jahres. Armin Wolf wird er noch zum Mächtigen Über-Drüber Digitalchef machen. Das wird die SPÖ wieder etwas trösten und die Grünen sicher freuen. Was geschieht dann mit dem professionell in diesem Bereich sehr versierten Thomas Prantner- wird er zum weißen, oder blassblauen Elefanten? Die FPÖ – Stiftungsräte haben ihn nicht gestützt – ob das klug war? Ich habe jedenfalls Erfahrungen mit allen Intendanten seit dem ORF Volksbegehren von Bacher 1 bis Zeiler, der keinen Generalsekretär gebraucht hätte als Aufpasser, so eng und direkt war sein Draht zum letzten noch erfolgreichen SPÖ Bundeskanzler Vranitzky. 

Von dem Ruf die Gis-Gebühren abzuschaffen halte ich nichts und verweise auf das mit uns vergleichbare Beispiel Schweiz. Dort wurde nämlich in einer Volksabstimmung, für die Beibehaltung der Gebühren votiert. Dafür versprach der Chef der SRG Einsparungen im personellen und budgetären Bereich – das hat Wrabetz schon ausgiebig getan, und wird womöglich weiter geschehen, die Zusammenlegung von Redaktionen inklusive der Online Redaktion lässt darauf schließen. Darüber hinaus hat er den Privaten angeboten die Mediathek zu teilen. Dies könnte auch bei uns Schule machen. Wenn Sie mehr wissen wollen, dann kann ich Ihnen nur raten: “ Schaun Sie sich das an”, um mit dem guten alten Karl Farcas zu sprechen.

Egal wer an der Spitze des ORF steht, er sollte vor allem dem öffentlich-rechtlichen Auftrag entsprechen und der objektiven Information und Meinungsvielfalt. Das vermisse ich zur Zeit. Ob im Hörfunk oder Fernsehen durch den vorauseilenden Gehorsam der Redakteure und Sendungsmacher wird hauptsächlich eine- die Mainstreammeinung-kolportiert. Die persönlichen politischen Vorlieben der diversen Moderatoren oder Sendungsgestalter interessieren nicht. Der ORF ist unter Wrabetz zu einem Indoktrinationssender geworden, eine gute intellektuelle Gegenposition, ob dies nun Corona- oder Klimahysterie betrifft, existiert nicht.

Unter dem nur auf Macht versessenen Kurz und seinem Günstling an der ORF Spitze wird sich da nicht viel ändern und über die kulturelle Identität lässt sich trefflich streiten. Ich wäre schon glücklich wenn kulturell relevante Sendungen nicht nur in Spartenkanäle verdingt würden und zu nachtschlafender Zeit ausgestrahlt würden. Ich wäre außerdem glücklich, wenn der Genderwahn nicht die Sprache verunstaltete und Begriffe wie, christliches Abendland und ein davon geprägtes Europa endlich den Stellenwert erhielten, den sie verdienten. Ein Volksbegehren wäre sinnvoll.

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